Kartoffeln unterscheiden sich vor allem in ihrer Konsistenz beim Kochen. Je nach Sorte bleiben sie fest, werden leicht cremig oder zerfallen – und genau das entscheidet darüber, welche Gerichte besonders gut gelingen.
Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen ihre Form und bleiben schnittfest. Sie eignen sich besonders für Gerichte, bei denen die Kartoffel als eigene Komponente sichtbar bleibt.
Typische Sorten: Belana, Annabelle, Linda
Diese Sorten verbinden eine leichte Cremigkeit mit ausreichend Struktur. Sie sind vielseitig einsetzbar und passen zu den meisten Gerichten.
Typische Sorten: Gunda, Laura, Gala
Mehligkochende Kartoffeln werden weich und zerfallen leicht. Sie sind ideal für Gerichte, bei denen eine cremige Konsistenz gewünscht ist.
Typische Sorten: Agria, Adretta, Aula
Kartoffelsorten unterscheiden sich vor allem durch ihren Stärkegehalt. Je nachdem, wie viel Stärke eine Kartoffel enthält, verändert sich ihre Konsistenz beim Kochen.
Festkochende Kartoffeln enthalten weniger Stärke und bleiben stabil. Mehligkochende Kartoffeln haben einen höheren Stärkeanteil und zerfallen leichter – dadurch werden sie besonders weich und cremig.
Die unterschiedlichen Sorten entstehen durch gezielte Züchtung. Dabei werden Eigenschaften wie Geschmack, Konsistenz, Lagerfähigkeit und Ertrag miteinander kombiniert.
So gibt es für jedes Gericht die passende Kartoffel – von fest und schnittfest bis weich und cremig.